Positiv führen, wenn es brummt und raucht | mit Thomas Sailer und Rene Stritzinger von der Miba (Teil 2)

von CHRISTIAN THIELE

Warum und Wieso

Mehr Leistung, Motivation, Elan und Glück – in der Arbeit und im Leben.

Darum geht es in meinem Podcast. Für Führungskräfte und alle, die irgendwie in Verantwortung sind. 

In dieser Folge

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Transkript Positiv Führen Miba Teil 2 Final

(KI-generiert)

[00:00:02] Christian Thiele: Hallo zu Positiv führen dem Podcast von und mit mir Christian Thiele. Für alle, die mehr aus sich und ihrem Team herausholen wollen. Schön, dass du da bist und willkommen zurück in der Miba-Welt. Zumindest für jene, die schon den ersten Teil mit Rene Stritzinger und Thomas Sailer gehört haben. Die miba ist eine familiengeführte Gruppe von Industrie- und Techunternehmen, 29 Standorte, elf Länder und Stammsitz ist, werdet ihr gleich hören. Österreich. Genauer gesagt Oberösterreich. Genauer gesagt Laakirchen, eine Stunde östlich von Salzburg. Die miba produziert Gleitlager, Reibbeläge, Sinterformteile, Beschichtungen, Batteriesysteme. Ihre Lager, Ihre Bauteile werden unter anderem in LKWs, Flugzeugen, Windturbinen verbaut. Rene ist dort Produktionsleiter. Thomas arbeitet als Organisationsentwickler. Beide begeistern sich. Darüber berichten die beiden in der letzten Episode für Positive Leadership, die gerne nachhören Wenn du wissen willst, wozu und wie sie Positive Leadership eingeführt haben. Was sie heute vielleicht anders machen würden und was sich seither alles getan hat. Hier in dieser Folge sprechen wir über ganz konkrete Praxis Tools. Gemeinsam gehen wir das Modell durch und besprechen die einzelnen Säulen und Strategien. Viel Spaß beim Hören! Und dann natürlich auch beim Durchdenken und Anwenden. Ihr seid ja mit Perma-V unterwegs. Jetzt erst mal eine Frage. Ist das ein Tool? Also ist es verhalten oder ist es Haltung? Oder ist es alles Perma-V.

[00:01:58] Thomas Sailer: Perma-V oder Perma-V, wie wir sagen, ist für mich persönlich. Es ist mein Kompass. Also das hilft mir einfach wirklich in einer täglichen Reflexion. Wie kann ich mein Permav positiv beeinflussen? Wie kann ich das Perma-V von anderen positiv beeinflussen? Und seit ich den Kompass quasi immer bei mir trage und das heißt nicht, dass ich alle sechs Stellschrauben jeden Tag drehe, um das geht es mir gar nicht, sondern einen guten Überblick zu haben und dann den ein oder anderen Buchstaben einfach in meinen Tagesablauf integriere. Auch da so viel es geht, beruflich wie privat natürlich. Das ist ja das Wunderbare an dem ganzen Thema, was wir da besprechen. Es geht auf beiden Seiten. Und genau das ist mein Kompass. Da fühle ich mich sehr wohl damit.

[00:02:54] Christian Thiele: Kompass, Stellschrauben: Was ist dein Bild oder dein Begriff für Perma, Perma-V, glaube ich.

[00:03:00] Rene Stritzinger: Perma-V genau. Für mich ist eigentlich der Weg den was man gemeinsam beschreitet und was da für mich ganz wichtig ist, ist das auch. Ich werde nicht jede Ausprägung überall immer gleich benötigen und für mich ist einfach da ja das Thema Achtsamkeit, Grenzen, selbst die Grenzen auch zu kennen. Also gerade wenn man wie eben dann anspricht, einfach auch und die Grenzen auch mal auszusprechen, also auch wirklich da einfach auf mich zu achten, weil für mich ist einfach trotzdem nur ein gesunder Körper beherbergt auch einen gesunden Geist. Also ist das einfach trotzdem dann einfach eine wesentliche Sache, wo ich dann meine Stellschrauben sieht.

[00:03:43] Christian Thiele: Was heißt das? Und was heißt es für dich in deiner Arbeits- und Führungs- und Lebensrealität?

[00:03:53] Rene Stritzinger: P ist für mich aktuell in der Prägung sehr viel mit Dankbarkeit für mich zu tun. Aktuell auch Hoffnung. Also das ist einfach, so steht es ja drinnen. Und wie es dir geht es einfach auch bei mir, dass ich einfach auch die Dinge, für die was ich dankbar bin, anspreche. Also auch da in einer Art und Weise. Sei es Feedback, wie ich Feedback gebe, wie ich auch Feedback einfordere. Also das ist ja auch eine Situation und ja, da bin ich halt. Für mich ist das eine von meinen stärksten Ausprägungen auf dieser Dankbarkeit Dankbarkeit zu zeigen, auszusprechen und am also für mich in meiner Rolle ist ja ganz wichtig, die positiven Erlebnisse spürbar zu machen und das halt dann auch dankbar. Sei es in einer großen Mitarbeiterinformation, wo ich Information ist, nennen wir es großer Mitarbeiterdialog, einfach da auch zu zeigen und da einfach dann auch anzusprechen. Also das bedeutet für mich und Hoffnung, auch in schwierigen Zeiten voranzugehen und nicht sagen als Leader, Ich kenne den Weg nicht mehr, sondern ich habe dort die Richtung und mit euch gemeinsam das zu schaffen und für das stehe ich auch ein.

[00:05:12] Thomas Sailer: Das P steht für mich ganz klar für einen Blickwinkel und einen Blickänderung von Defizitorientierung auf Stärken, Ressourcenorientierung, also in den Plusbereich. Und das steht als dicke Überschrift drüber. Und wie kann ich es fördern? Natürlich mit Dankbarkeit. Ich schätze es auch, Menschen einfach etwas Gutes zu tun, in allen Arten und Weisen, wie man es machen kann.

[00:05:45] Rene Stritzinger: Also in Freude.

[00:05:45] Thomas Sailer: Thomas oder Freude genau genießen. Lachen gehört genauso dazu. Fürs PW kann ich es fördern und auch bei mir einfach stärken. Genau. Und was mir da persönlich seit Jahren Geholfen hat, sind einfach Tagebuchschreiben, wo ich genau das alles, wie man es in vielen Büchern liest, wenn man wirklich dran bleibt. Das macht schon was mit einem.

[00:06:12] Rene Stritzinger: Oder auch bei uns sagt man im Bereich, wo man die Happy Walls haben auch da nachlässt, was in der Vergangenheit alles super gelaufen ist. Das bringt ein Lächeln auf das Gesicht und der Spaß darf nicht in den Hintergrund sein.

[00:06:33] Thomas Sailer: Und der Thomas? Vor zehn Jahren wäre er da gesessen dann. Dann ist es so das er seine Abwärtsspiralen am Tag gehabt hat und eben defizitorientiert zum Teil unterwegs war und nicht nur okay. Und das will ich jetzt da noch mal einfach auch sagen. Das heißt jetzt nicht, dass ich ab jetzt nur mehr gut drauf bin. Also ich habe heute auch noch meine meine Abwärtsspiralen nur wirklich. Mit dem Unterschied ich komme viel schneller wieder raus. Das hat mich gestärkt und das ist für mich auch die Quintessenz. Beim PE geht es für mich ganz stark auch um Resilienz, was ich, wie ich es dann fördern kann, genau das E.

[00:07:19] Christian Thiele: Thomas, was hast du jetzt am Mittwoch? Was hast du die Woche schon fürs E getan? Bei dir, bei anderen? Und was bedeutet es überhaupt.

[00:07:29] Thomas Sailer: Ob man heute in der Früh in mein Tagebuch geschrieben, welche Stärken ich in dem Podcast mitbringen möchte, damit es ein ausgezeichneter Podcast wird und ich dir damit helfe und dich unterstütze, vielleicht eine besondere Anzahl von Zuhörern und Zuhörerinnen zu schaffen. Keine Ahnung, ob du Ziele hast. Ich habe heute auch schon Vormittag noch Stärken Feedback gegeben. Das ist ganz was Wesentliches für mich. Das gibt mir sehr viel Kraft. Kolleginnen und Kollegen einfach nach den 24 Charakterstärken stärken Feedback zu geben. Die Auseinandersetzung, die ich damit habe, mit der Person Und ich beschäftige mich mit der Person. Und welche Stärken in welchem Verhalten habe ich festgestellt. Und so was dann in zehn Minuten zu Feedbacken sind, sind super super Sachen für mich, wo man Menschen ganz nahe kommt. Ich liebe es ja.

[00:08:36] Christian Thiele: Rene, du bist in einem Bereich, wo, keine Ahnung, zum Teil ich glaube 365 Tage im Jahr die Maschinen laufen oder?

[00:08:44] Rene Stritzinger: Wir sind im Dreischichtbetrieb, also 365, aber mindestens mal 220, sage ich jetzt.

[00:08:50] Christian Thiele: Da höre ich dann jetzt vielleicht auch gerade auf sowas bezogen. Raum für Stärken haben wir hier nicht groß. Die Leute müssen halt einfach dafür sorgen, dass ihre Frühschicht, ihre Spätschicht, ihre Nachtschicht. Die Maschine läuft, die Pakete gepackt werden, von links nach rechts kommen. Wie will ich da irgendwie die die Stärken der Leute irgendwie als Führungskraft sozusagen fördern und auf die Straße bringen? Das geht gar nicht in dem Rahmen. Was sagst du dazu?

[00:09:19] Rene Stritzinger: Es geht absolut in dem Rahmen. Die Frage ist das immer Wie geht man in einer Kommunikation und wie? Wie kommt man überhaupt als erstes zu den Stärken? Also für uns in der Organisation war es ganz wichtig, einfach einmal, dass wir überhaupt wissen, was sind denn überhaupt die Stärken Einerseits von den Führungskräften und dann natürlich geht das nächste. Wir brauchen es auch von den Mitarbeitenden, weil auch da auch an einer Anlage kann man stärkenorientiert genauso arbeiten, weil wenn der eine Mitarbeiter jetzt nicht mehr rüsten oder oder das Justieren der Anlage wann, wenn anderen das mehr liegt und der in einen Flow kommt und der andere sagt Mir liegt jetzt mehr das bitte lass mich in Ruhe mit dem. Dann kann ich eine super Balance finden, dass ich da neue Wege gehe. Ist leicht am Anfang absolut gar nicht. Also wirklich gar nicht, dass man das. Dass man das einfach schafft. Das erste ist, dass ich muss mir die Stärken überhaupt erkennen. Ich muss auch achtsam sein, Ich muss aufpassen, ich muss beobachten, was sind seine Stärken oder auch ein gewisses Stärkentests machen. Thomas hat vor die vor die 24 Charakterstärken gesprochen, die, was jeder Mensch ja mit mit sich mitnimmt und wo eine mehr ausgeprägt ist und die andere weniger ausgeprägt ist.

[00:10:42] Rene Stritzinger: Und mit denen mit, mit solchen Tests, wo man das wirklich ermitteln kann, kann man in der Produktion und im Office Bereich super miteinander arbeiten, wo man dann einfach sieht, wo entfaltet sich der Mensch mehr und wann die Kreativität ein Thema ist. Dann kann der zum Beispiel super Ideen haben, wie was vielleicht neu funktionieren kann, weil er es anders denkt. Und das kann ich dann wieder hernehmen in Gespräche. Und das ist für mich eigentlich das Essentielle, wo ich sage ja, es geht im Produktionsbereich permanent, dass man Stärken richtig einsetzt. Wichtig ist, das Beobachten, Zuhören und auch mit Tests auch herauszufinden, was sind die Stärken überhaupt? Und mit dem bin ich wieder richtig energetisch unterwegs, weil der Mitarbeiter macht dann das, was er gern macht. Und das ist einfach das Coole, weil wenn er es mit mit Leidenschaft macht, dann macht er es einfach gerne. Und der Führungskraft wird es besser gehen. Dem Unternehmen wird es besser gehen und dem Mitarbeiter wird es besser gehen. Und das ist einfach der Fokus da dran.

[00:11:53] Christian Thiele: Er heißt ja in dem Modell jetzt nicht Rene, sondern.

[00:11:57] Rene Stritzinger: Also das ist ja wirklich dadurch, dass man Richtung Beziehung einfach unterwegs sein und er war cool, wenn es Richtung Renehausen dauert. Aber nein, es ist Beziehung. Und ja, da ist es wirklich wichtig, das für mich zuhören und aktives Zuhören, da sie Vertrauen und Zutrauen schaffe. Weil in dieser Art und Weise gelingt es mir dann super gemeinsame Umsetzungen, gemeinsame Themen anzugehen. Für mich die Beziehungsebene hat wirklich sehr viel mit Vertrauen zu tun. Und ab dem Zeitpunkt, wo ich aktiv zuhöre und ganz gut ist immer das, wenn man mal nachfragt, sag es mir bitte in deiner eigenen Formulierung, was ich wie ich gerade gesagt habe. Weil dann war sie, ist er aktiv bei mir am Zuhören dabei und sie geht einfach. Dann ist das Vertrauen und die Basis einfach schon da. Wie wie ich anders damit umgehen kann und gehört und verstanden ist etwas anderes als wie nur gehört. Und das ist einfach für mich wichtig in Bezug auf die Beziehung. Und das ist in der Leaderposition sehr wichtig, weil das schafft Vertrauen und das Vertrauen schafft Beziehung.

[00:13:16] Christian Thiele: Thomas Du bist leidenschaftlicher Tänzer, wie ich weiß. Er könnte ja vielleicht auch was mit Resonanz zu tun haben.

[00:13:26] Thomas Sailer: Auf jeden Fall. Ja, also wir gehen ja bei Beziehungen ganz stark in Resonanz. Und das würde auch ein Stück weit, wenn ich überleitender für meinen. Für mein Verständnis geht es bei Relationship ganz klar auch um um Mitgefühl. Also auch so in Resonanz kommen über das Mitgefühl in der deutschen Sprache durchaus schwer, weil man es oft verwechselt mit Mitleid. Also das ist Mitgefühl, würde ich jetzt ganz kurz sagen. Das ist Empathie und Handlung gemeinsam. Und was ich gelernt habe und lernen durfte über die Jahre, ist, dass ich beim rsofort auch Resonanz. Wie komme ich mit anderen in Resonanz? Wenn du jetzt mit tanzen, was ja auch eher der Fokus. Wie geht es mit anderen? Nur das Eigentliche? Bin ich drauf gekommen ist wie komme ich mit mir selbst in Resonanz? Also auch das Selbstmitgefühl okay, mir selbst gegenüber empathisch zu sein und gleichzeitig in die Handlung zu kommen. Und das ist für mich so, so spannend, weil da geht es dann darum, wenn ich das bei mir schaffe, dann geht es mir auch mit anderen ganz anders, mit anderen in Resonanz kommen. Da kommen wir vielleicht bei dem Thema vorbei. Sich selbst führen und dann andere führen. Die berühmte Sauerstoffmaske im Flieger usw soll man sich zuerst aufsetzen und dann andere helfen. Genau. Wie sind meine Ressourcen? Wie sind meine Akkus? Du hast da gerade ein Handy liegen. Sehen wir uns als Handy? Ganz kurz. Analogie. Woran erkenne ich, dass mein Akkustand gerade in Richtung Null geht? Was sind meine Netzstecker? Wo sind meine Steckdosen? Wo? Wo kann ich laden? Okay. Wie viele Apps habe ich gerade laufen, die eigentlich meine Energie saugen? Und ich sollte einfach nur einmal paar Apps zu machen. Also das alles passt für mich wunderbar in R für relationship.

[00:15:36] Christian Thiele: M - heißt, Thomas, und bedeutet?

[00:15:38] Thomas Sailer: Meaning und ich durfte auf einen Kongress, wo auch du warst. Das weiß ich in Wien von Martin Seligmann, auch Herrn. Es geht auch um Metering Und ich war so dankbar.

[00:15:50] Christian Thiele: Was ist das Gemeinsame und was ist der Unterschied für dich zwischen Meaning und Metering für mich?

[00:16:57] Thomas Sailer: Meaning ist eher so das Größere, das Sinn okay und das war schon schwierig zum Herleiten. Was ist der Sinn in meinem Leben? Was ist der Sinn, den ich vermitteln kann. Und Metering ist so was die Wichtigkeit von mir. Was ist? Was ist mein Beitrag da wirklich? Also das kann ich schon gut selbst herunterbrechen und auch praxistauglich machen. Okay, so was ist mein Beitrag in meinem Job. Was ist der Beitrag? Durch meinen Job fürs Unternehmen usw. Da machen wir übrigens aus dem Buch Tomorrow Minds, wo Gabriela Kellermann und Martin Seligmann das gut beschreiben, die Metering Map, also ein metering Feedback. Ich liebe auch das, wo ich Kolleginnen und Kollegen einfach sage Was ist euer Beitrag, wo habt ihr schon andere Teams unterstützt? Wie und wo genau lebt ihr unsere Prinzipien ganz besonders? In welcher Verhaltensweise? Und zum Schluss von den drei Fragen kommt, wo ich gerne ausarbeite Was ist jetzt euer Beitrag? Ja, ich arbeite in der Finanz. Ja, aber was ist in der Finanz? Dein Beitrag genau. Okay, und das ist, das finde ich großartig. Und das ist für mich mit Metering jetzt einfach gut greifbar und fassbar. Ja, genau.

[00:17:19] Rene Stritzinger: Und ich finde das Größte gedacht. Also was ist mein Beitrag an der Gesellschaft? Was ist mein Beitrag in mein Tun in meinem Handeln? Ich finde das einfach irgendwie ein sogenanntes Everestziel oder sollte sehr viel über den Beitrag vom Gesamten einfach herleiten. Und das ist für mich einfach so so wichtig. Metering eben. Was ist der Beitrag dazu? Also von dem Einzelnen, Von dem Nächsten? Von der in die Umgebung? In die Region? Wir als Organisation, wir haben ja auch eine Verantwortung. Weiter Was ist unser, was ist der Beitrag weiter in dem. Und das finde ich einfach das ist wichtig jeden zu übermitteln. Was ist der Beitrag davon?

[00:18:05] Thomas Sailer: Und da möchte ich jetzt dich zitieren, Christian in einem Gespräch paar Monate aus. Hast du mir sehr geholfen mit der Darstellung des M.. Schaut ein bisschen aus wie eine Brücke, okay? Und es ist zwischen dem Buchstaben R und A eine wunderbare Brücke, die eigentlich die beiden Buchstaben wunderbar verbindet. Und auch aus diesem Aspekt heraus tue ich mir viel leichter mit dem jetzt auch für mich zu arbeiten und auch mit anderen zu arbeiten damit.

[00:18:39] Christian Thiele: Was ist denn dann dieses andere Ufer, Wenn man bei diesem Bild bleiben zwischen R und und A oder zwischen M und A, nämlich das A.

[00:18:47] Thomas Sailer: Das wäre ein Kompliment oder Achievement, Da geht es einfach um erreichtes Sichtbarmachen. Also da sind wir jetzt bei einer Folge. Und bevor man eine Folge auch erzielen Stichwort erzielen, braucht es natürlich auch Ziele, braucht es natürlich auch die Ausarbeitung dafür. Also das würde ich auch so ins A reinstecken und da hat der Rene schon erwähnt. Das bringt für mich beim AS und Punkt. Auch die Erfolge zu analysieren. Also in meinem früheren Berufsleben war ich ja Qualitätsmanager und ich habe es wirklich sehr geschätzt. Fehler, Ursachenanalysen zu machen, das liegt mir heute noch und tue ich auch gerne. Und bis ich.

[00:19:30] Christian Thiele: Dann hängt Woran hakt.

[00:19:31] Thomas Sailer: Es genau? Fünf Mal? Warum fragen? Fischgrätscher? Wunderbar. Ja, super. Und dann habe ich verstanden. Ich kann viele Techniken davon eigentlich beim Erfolg genauso verwenden. Einfach fünf Mal fragen Warum sind wir jetzt erfolgreich gewesen? Wer oder was hat dazu geführt? Welche Menschen waren beteiligt? Welche Rahmenbedingungen haben gepasst? Also alles das und das macht es für mich. Es ist schon ein cooler Buchstabe.

[00:20:01] Rene Stritzinger: Und wenn ein Mensch aus meiner Sicht den Erfolg beschreiben kann, den, was er im Web gemacht hat, dann kann das ein anderer genauso lernen. Und das ist einfach das Schöne, dass man, dass man sieht, dass man über Erfolge spricht. Und die Misserfolge gibt es genauso. Aber wir, wir reden. Wie sind wir zu dem Erfolg gekommen? Und dann schauen wir sie noch mal genauer an und bei Misserfolge haben wir was gelernt. Also da wird genauso im Leben geben. Wir konzentrieren sie trotzdem auf den Weg des Erfolges und das freut uns wirklich.

[00:20:37] Christian Thiele: Ihr habt mich ja eben herumgeführt. Vielen Dank. Ich habe zwar. Bei der Sicherheitsschulung habe ich ja gelernt, Ich darf eigentlich nichts fotografieren.

[00:20:46] Thomas Sailer: Ich glaube, du bist durchgefallen. Okay.

[00:20:48] Rene Stritzinger: Wir sind also definitiv. Werde ich jetzt irgendwie dann belangt?

[00:21:52] Christian Thiele: Aber ich glaube, was wir verraten dürfen, ist. Ich habe hier ein Foto gemacht von Echo. Was hat es damit was zu tun? Und was hat es damit zu tun? Mit dem A? Mit dem A von Accomplishment?

[00:21:05] Rene Stritzinger: Wir haben regelmäßige Mitarbeiterinformationen und je Bereich können die anders heißen. In dem Bereich, wo wir jetzt vorher waren, hast du zufälligerweise die Mitarbeiterinfo Gipfeltag. Natürlich waren wir irgendwo in den Bergen ist. Steht man irgendwo in einem Tal? Da, wo es ein super Echo hat. Also Echo ist ja Resonanz und wir sehen die Resonanz auf den positiven Erfolg. Deswegen nennen wir Echo. Was ist aus Blickwinkel von den Mitarbeitern, aber auch von der Führungskraft positiv gelaufen? Und wollen wir noch einmal hervor picken? Also bewusst, Was ist da einfach für uns super gelaufen und wollen wir, wollen wir den Erfolg gemeinsam nochmal darstellen? Und genau das ist eigentlich in der Art und Weise unser unser Echo.

[00:21:59] Christian Thiele: Und diese kleine Karten. Ich nehme hier alles mit wie so eine diebische Elster. Haben die auch damit zu tun, mit dem A, für euch.

[00:22:07] Thomas Sailer: Auch, ja, ganz klar. Also zahlt er in jedem Buchstaben grundsätzlich ein. Wir haben da Dankbarkeitskarten, die man einfach schreibt. Hey Christian, ich bin dir dankbar für. Und beschreibt, was genau es ist und das dann auf zwei Arten übermittelt. Das war uns wichtig und es wird auch unterschiedlich gehandhabt. Also die eine Art ist, ich überreiche es dir persönlich, wie man einfach Business Card eine Visitenkarte überreicht und sagt noch mal von Angesicht zu Angesicht Danke dafür.

[00:22:45] Christian Thiele: Und manche sammeln die hier habe ich auch irgendwie spionieren dürfen.

[00:22:50] Thomas Sailer: Ja, auch. Ich auch. Ich sammle gerne.

[00:22:51] Rene Stritzinger: Ich kenne von kAnnte, was nicht sammelt. Also jeder ist froh drum und es wird keine entfernt.

[00:22:57] Thomas Sailer: Und die zweite Art das immer drauf gekommen, das ist auch eine coole Art einfach hinstellen. Die Strom ist eine Klappkarte und man kann es hinstellen, ohne dass man weiß, von wem es gekommen ist.

[00:23:09] Christian Thiele: Anonym.

[00:23:11] Thomas Sailer: Wirklich anonym. Und da war ich am Anfang skeptisch und hab mir gedacht Ja, okay, wenn es anonym ist, hat es dann auch den Mehrwert? Okay. Und mir wird immer wieder zurückgespielt. Hat den Mehrwert, weil man irgendwie. Man freut sich einfach auch noch mal! Ist jetzt nicht auch in der Situation. Hey, danke fürs Danke sagen oder was? Sondern einfach ich kann es nehmen und wirklich genießen.

[00:23:37] Christian Thiele: Jetzt könnte man ja sagen, fünf Dimensionen sind ja eigentlich schon ganz schön viel. Jetzt sagt ihr reicht uns nicht, wir haben noch eine sechste. Das heißt, dafür bin ich als Führungskraft dann auch noch verantwortlich. Was ist es?

[00:23:51] Rene Stritzinger: Also das haben wir jetzt ja natürlich bei Vitalität. Und für mich persönlich ist es eben gerade jetzt das Thema Richtung Achtsamkeit. Also da wirklich auf die Ressource, auf Körper, Geist, Gesundheit zu achten und gleichzeitig ja acht oder bewusst schauen, was braucht es da? Oder auch als Führungskraft, dass ich da gegensteuern kann. Also da ist wirklich für mich Achtsamkeit, Grenzen und dann Reflexion ist da ganz was Wichtiges oder wo ich jetzt nehme ich mich selber wieder als Beispiel her. Ich war nicht immer achtsam zu mir, weil das Thema Zeit und Zeit in Anspruch nehmen. Das dauert, auch wenn mich wer fragt. Positive Leadership Wo siehst du als erstes die Themen? Dass man aufpassen sollte ist, dass Sei achtsam mit deiner eigenen Zeit auch und wie du das investierst. Sei gut vorbereitet und habe auch Grenzen. Und da bin ich eigentlich genau bei dem Thema, wo ich sage, man darf auch Nein sagen zu Sachen. Und das ist für mich ganz wichtig ist, dass man da auf den Körper und auf die Gesundheit Danach ausschaut und auch auf die der Mitarbeitenden in der Führung.

[00:25:13] Thomas Sailer: Eat move and sleep. Das wäre jetzt zusammengefasst und gleichzeitig ist es zu wenig. Also darauf zu achten, dass Sie ausgewogene Ernährung haben, ausreichende Bewegung und auf meine Schlafhygiene achte. Das ist jetzt das eine. Genau wie der Rene sagt. Das unterstreiche ich ganz dick. Achtsamkeit auch im Sinne Ja.

[00:25:42] Christian Thiele: Danke.

[00:25:43] Thomas Sailer: Danke, Danke dir, Christian.

[00:25:45] Christian Thiele: Stärkenorientierung an der Maschine. Dankbarkeit im Dreischichtbetrieb. Thomas und Rene beweisen für mich Positive Leadership funktioniert auch da, wo die Bänder laufen. Dankbarkeitskarten. Happy Walls, Echo Meetings. Großartig, Wie bei der miba Positive Leadership nicht bloß gedacht, sondern auch gemacht wird. Kontakte zu den beiden, zusätzliche Inspiration und Praxistipps auf meiner Website in den ShowNotes zu dieser Folge und bei mir auf LinkedIn. Ich hoffe, dir hat diese Kurzfolge gefallen. Ab jetzt hier immer eine große ausführlichere Folge und eine kürzere, knackigere mit mehr Praxistipps. Gebt mir. Gebt uns doch gerne Feedback, wie euch das Format gefällt. Und jetzt noch eine Bitte Wenn dir die Folge gefallen hat, kommt hier gern, was dir gefallen hat. Like empfehle teile diesen Podcast, kostet nix. Danke Rene Stritzinger und Thomas Sailer für eure Zeit, eure Insights von der Viva. Vielen Dank, liebe Marion und lieber Christoph für Redaktion, Produktion, Sound, Perfektion und danke Dir und danke euch fürs Zuhören. Das war's mit dieser Folge. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Servus, Bye bye.

🛠️ Thomas Sailer arbeitet bei der Miba AG als Organisations- und Führungskräfteentwickler mit dem Fokus auf Positive Leadership. Rene Stritzinger ist Produktionsleiter bei der Miba Gleitlager GmbH. Beide haben maßgeblich daran gearbeitet, Positive Leadership in einer der erfolgreichsten österreichischen Techrfirmen zu implementieren.

Die Miba ist ein 1927 gegründetes Unternehmen aus Laakirchen in Oberösterreich mit 7.566 Mitarbeitenden und 1,187 Milliarden Euro Umsatz. Es produziert unter anderem Gleitlager für Dieselmotoren bis hin zu riesigen Lagern für 21.000 PS-starke Schiffsmotoren und Windräder.

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💡 In dieser ersten Folge sprechen wir über die Herausforderungen und Erfolge bei der Einführung von Positive Leadership in einem Unternehmen, das sowohl traditionelle Produktion ("drüben") als auch moderne Wissensarbeit ("herüben") vereint. Thomas und Rene teilen ihre praktischen Erfahrungen mit:

  • Was Positive Leadership für sie bedeutet - stärkenorientiert, ressourcenorientiert, verbindend
  • Irritationen beim Einführen - "Was war heute schon gut um 8:00 früh?" kann erstmal verwirren
  • Der Unterschied zwischen Produktion und Office - Menschen ticken ähnlich, Rahmenbedingungen unterscheiden sich
  • Umgang mit Skeptikern - "Dem Widerstand den roten Teppich ausrollen"
  • Schwierige Gespräche positiv führen - auch Kündigungen gehören zu Positive Leadership
  • Messbare Ergebnisse - signifikante Verbesserung der Gesundheitsquote und Leistungsbereitschaft
  • Haltung vs. Verhalten vs. Verhältnisse - Thomas' "60-20-20-Regel"

Eine weitere Folge mit Teil 2 dieses Gesprächs erscheint am 15. März, da wird es noch konkreter und hands-on: Thomas und Rene sprechen über das praktische Anwenden der fünf PERMA-Lead Säulen im Führungsalltag.

🎧 Sämtliche weitere Folgen dieses Podcasts sind auf diversen Podcastplattformen zu hören wie etwa:

Für Dich vielleicht spannend: 

💪 Schon mein Angebot zum Stärken-Coaching mit dem CLYOSCope gesehen? positiv-fuehren.com/clyos

📈 Schon meinen neuen Audiokurs "Mitarbeiter fördern und fordern statt feuern gehört?https://www.linkedin.com/learning/instructors/christian-thiele

Schon meinen Newsletter abonniert? 💌 https://positiv-fuehren.com/newsletter

(Gern auch den SPAM-Ordner checken…)

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🤝 Einige Links zu dieser Folge:

Zur Miba hier lang: https://www.miba.com/de/

Thomas Sailer erreichst du hier per E-mail oder auf Linkedin

Rene Stritzinger ist hier zu erreichen.

🎓 Du interessierst dich für die im Podcast erwähnte spannende Masterarbeit von Silke Aubel und Eva Maria Thurnher über die Wirksamkeit von Positive Leadership-Trainings für operative Führungskräfte im Studiengang "Positive Psychologie und Coaching" der "Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport" ? Hier die Koordinaten von Silke Aubel und Eva Maria Thurnher. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse in nächster Zeit ist geplant.

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P.S.: Alleine ist man ja nix! Herzlicher Dank 🙏 daher an:

  • Marion Jacobi und Christoph Tampe für Redaktion und Produktion
  • Thomas Sailer und Rene Stritzinger für die offenen Einblicke
  • die Miba für das Vertrauen und die Möglichkeit, vor Ort zu sein
  • Euch, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer!

Was gefällt euch hier gut, was wünscht ihr euch mehr/weniger/anders? Feedback zum Podcast ist sehr willkommen: https://positiv-fuehren.com/feedback-podcast

P.P.S.: Du machst, ihr macht, Sie machen das gut!

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Christian Thiele

ÜBER DEN AUTOR

Mehr Leistung, Freude, Gesundheit und Sinn, mit den Methoden der Positive Leadership: Darum geht es mir in meiner Arbeit als Coach, Trainer, Teamentwickler und Vortragsredner. Für Führungskräfte, Teams und Organisationen. Verliebt, verlobt und bald verheiratet mit Christiane. Vater. Skitourengeher.

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