Adventskalender mit famPLUS (3/4): 8 Tipps für eine nicht perfekte Adventszeit – oder waren’s 7?

CHRISTIAN THIELE

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Liebe Leserin und lieber Leser,
 
keine Weihnachtsmärkte, keine Weihnachtskonzerte in der Schule, die Adventsfeier im Büro per Zoom: Diese Adventszeit wird anders, als wir es gewohnt sind. Corona zwingt uns auf Abstand, in einer Zeit, wo wir besonders gerne anderen Menschen nahe kommen. Und wie lange das so bleiben wird, weiß keiner von uns.
 
Falls Du die letzten Mails von uns nicht erhalten, überlesen oder vergessen hast: Wir,  wollen Dich* durch die Vorweihnachtszeit begleiten. Wir, das sind das Fachsbereichsteam der psychosozialen Beratung von famPLUS, ein bundesweit tätiges Sozialunternehmen, das Berufstätige in den Bereichen Kinderbetreuung, Pflege, Haushalt und Psychosoziale Beratung durch passgenaue Information, Beratung und Vermittlung entlastet, famplus.de. Und Christian Thiele, Coach, Trainer, Autor und Podcaster für Positive Leadership und Positive Psychologie, positiv-fuehren.com.
 
Als kleine Adventskerze erhältst Du in den Adventswochen jeweils eine E-Mail von uns, die wir zusammen erarbeitet haben. Jede dieser Mails soll Dich zum Nachdenken anregen, Dir konkrete Tipps für eine gelungene Vorweihnachtszeit an die Hand geben – auch wenn sie ganz anders ist als sonst.

In dieser Folge: Fast 8 Tipps für einen sowas von überhaupt nicht perfekten – und umso schöneren Dritten Advent!

  1. Alles ist schön und ruhig und harmonisch – so wird uns oft die Vorweihnachtszeit verkauft. Und stresst uns damit umso mehr. Lass Dich in diesem Advent nicht stressen von der Werbung, den eigenen Ansprüchen, den Familientraditionen, den Instagram-Verfühungen (ja, hier fehlt ein „r“ – geht aber auch so…). Mach nicht mit im Perfektionshamsterrad, wenigstens einmal nicht, in diesem Jahr, in dem so gar nichts perfekt ist, perfekt sein kann, perfekt sein muss. 
  2. Sprich mit Angehörigen über Deine Sorgen und Ängste: Was erzeugt an Weihnachten besonders viel Stress? Worauf kann diesmal verzichtet, was kann kleiner gefahren werden?
  3. Das falsche Geschenk, das halbgare Essen, die schiefe Weihnachtsdeko: Plane „Passt-scho“-Momente in die Vorweihnachtszeit ein, das ist bayerisch für: „auch in Ordnung“, „kann man so machen“ oder ähnliches. Und eifere einmal ganz bewusst NICHT der strengen  Schwiegermutter und ihrem „perfekten“  Weihnachts-Advents-Neujahrs-Plan hinterher. Mach dafür bewusst ein paar Dinge ganz individuell, ganz anders, ganz verbeult –  Hauptsache, es geht Dir gut dabei!
  4. Wer will was essen, wer will was geschenkt haben: Sollen die Kinder und Partner doch ihre Wünsche selbst heraussuchen, anklicken, aufschreiben! Statt dass Du Dir den großen Überraschungsstress machst. Das nimmt Dir die Entscheidungsschwierigkeiten und den Druck – und alle haben etwas davon, wenn Du entspannter bist.
  5. Das Weihnachtsessen so simpel und einfach wie nie zuvor halten: Muss es auch diesmal ein Fünf-Gänge Menü sein, um alle an den Weihnachtstagen zu Tisch zu locken? Oder willst Du nicht ganz bewusst die lokale Pizzeria unterstützen – die können jeden Euro Umsatz gebrauchen?!
  6. Falls wer kommen darf und mag: Nicht das Übliche „Nein, Ihr braucht nichts mitzubringen“, sondern verteile Aufträge: Oma den Wein, der Bruder den Weihnachtsbaum, die Schwägerin den Salat. Oder so. 
  7. Nimm Dir selbst Zeit und Raum, gestatte Dir, Dich auch mal zurückzuziehen aus all dem Trubel vor und während der Feiertage. Mit einem Hörbuch, bei einem Spaziergang, mit einem speziellen Badesalz – wie auch immer.
  8. Zu Tipp Nummer acht hatten wir eine Idee – haben sie aber vergessen. Ist auch nicht so schlimm, oder? 7 Tipps tun es auch, oder? Passt scho!

Das war’s auch schon wieder mit unserem Adventskalender.

Bis nächste Woche, bleib gesund!
 
Herzlich
 
Dein Team von famPlus und Christian Thiele

*Siezen, Ihrzen, Duzen? Wir haben uns das länger überlegt und können uns vorstellen, dass die/der Eine oder Andere unter, äh: Euch jetzt überrascht ist – denn wir verschicken unsere Mails normalerweise „per Sie“. Weil in der Corona-Krise aber die Grenzen zwischen dem Privaten und dem Beruflichen doch sehr verschwimmen; weil wir uns mit dieser Mailserie eher an die Person, den Menschen in Euch statt an die Rolle und Funktion wenden; und weil wir hoffen, dass es als ein wertschätzendes „Du“ auf Augenhöhe wahrgenommen wird, von Mensch zu Mensch, sprechen wir Dich in diesem und den folgenden Beiträgen mit „Du“ an – ok?

Verfasser: Christian Thiele, positiv-fuehren.com

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Christian Thiele

ÜBER DEN AUTOR

Mehr Leistung, Freude, Gesundheit und Sinn, mit den Methoden der Positive Leadership: Darum geht es mir in meiner Arbeit als Coach, Trainer, Teamentwickler und Vortragsredner. Für Führungskräfte, Teams und Organisationen. Verliebt, verlobt und bald verheiratet mit Christiane. Vater. Skitourengeher.

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